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Ostermarsch 2019

Foto: Installation des Vereins Kunstgriff aus Oberursel bei der Ostermarsch-Abschlusskundgebung in Frankfurt a.M. am 22.4.2019 - Quelle: Karl-Heinz Peil

Ostermarsch-Redebeiträge siehe unter Standpunkte in der Friedensbewegung

Bericht in der ARD-Tagesschau vom 22.4.2019 (Video-Ausschnitt)

Abschlusserklärung des Frankfurter Ostermarschbüros

Erfolgreiche Ostermärsche der Friedensbewegung in allen Teilen des Landes

Über bunte und kreative Aktionen berichten die Ostermarschinitiativen von den über 100 Aktionen in allen Teilen des Landes. Die regionalen Organisatoren informierten über eine leicht gestiegene Beteiligung. Dies zeigt die stabile Organisationsstruktur der Friedensbewegung, die in der Lage ist, für Frieden und Abrüstung gegen die Militarisierung nach Innen und Außen bundesweit den Protest zu organisieren.

Die Bereitschaft zu öffentlichen Protesten auf die Straße zu gehen, hat zugenommen. In den verschiedenen Aktionen der letzten Zeit stand die Forderung an die Politik in Schulen, Kitas, sozialen Wohnungsbau, Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr, kommunale Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischen Umbau, Klimagerechtigkeit und internationale Hilfe zu Selbsthilfe zu investieren.

Neben Forderungen der Friedensbewegung gegen die aktuellen Kriegseinsätze der Bundeswehr, Waffenexporten und neuen - auch atomaren - Aufrüstungsrunden, spielten auch neue soziale Bewegungen eine Rolle. An den diesjährigen Friedensaktionen beteiligten sich mehr Gewerkschafter und Jugendliche auch aus dem Umfeld von „Fridays for Future“.

Das erweiterte thematische Umfeld zeigte sich darin, dass neben Forderungen wie die nach Zurückweisung von rassistischer und fremdenfeindlicher Ausgrenzung und Flüchtlingsab­schottung und sozialer Sicherheit durch Umlenkung von Rüstungsausgaben in zivile Bereiche auch eine sozial-ökologischen Wende als Beitrag gegen den menschheitsbedrohenden Klimawandel verlangt wurde.

Die Friedensbewegung sieht sich bestärkt, auch bei weiteren anstehenden Aktionen diese neue Dynamik auszubauen. Erheblich dazu beigetragen hat vor allem die laufende Unterschriftenaktion "Abrüsten statt aufrüsten".

Die Friedensbewegung wird auch in den nächsten Monaten präsent sein, z.B. am Tag der Arbeit am 1. Mai und am Tag der Befreiung am 8. Mai, sowie auch gegen die EU-Militarisierung, vorhandene und neu geplante Atomwaffen wie in Büchel und gegen die US-Kriegsführung über die Air Base Ramstein

„Nur durch eine drastische Reduzierung der Rüstungsausgaben kann zur Entschärfung der gesellschaftlichen Spaltung beitragen werden. Die Einsicht in der Friedensbewegung wächst, gemeinsam mit anderen sozialen Bewegungen einen grundlegenden Politikwechsel hier und in Europa einzufordern“, so der Sprecher des Frankfurter Ostermarschbüros 2019, Willi van Ooyen.

Aktuelles aus Online-Medien

Friedenspolitische Berichte und Analysen (bis 14.11.)

Standpunkte in der Friedensbewegung (bis 14.11.)

Medienkritik (bis 11.11.)

Dossier: Eskalation zwischen USA und Iran (bis 13.11.)

PDF-Materialien (bis Nov.)

Videos (bis 9.11.)


Aktuelles vom Bundesausschuss Friedensratschlag

Aktuelle Positionen und Stellungnahmen / Pressemitteilungen

Friedensjournal Nr. 6/2019: Bundeswehr: Aufrüstung, Großmanöver und Propaganda

 

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