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Zur Zuspitzung zwischen den USA und Nordkorea

Foto: Screenshot aus Reuters-Video zu Protesten gegen die THAAD-Stationierung in Südkorea

Interview mit Rainer Werning im Friedensjournal Juli-Aug. 2017
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Auszüge:
Was dringend not tut, sind endlich Direktgespräche zwischen den Antagonisten, anstatt immer größere Drohkulissen aufzutürmen. Die Crux bei alledem hat Donald P. Gregg, ein alter CIA-Fuchs und US-Botschafter in Seoul von 1989 bis 1993 vor Jahren mit Blick auf die Nordkorea-Politik US-amerikanischer Präsidenten so zusammengefasst: „Nordkorea zeugt von der längsten ‚failure of US intelligence’. Washington hat keine konsistente Nordkorea-Politik, sondern nur eine Haltung dem Land gegenüber – nämlich Hass“. [...]
Die fortwährenden, von den jeweiligen südkoreanischen Regierungen tolerierten US-Großmanöver sowie die fortgesetzte Stationierung von GIs auf südkoreanischem Boden gelten aus nordkoreanischer Sicht als permanente Bedrohung. Pjöngjang zog daraus für sich die Konsequenz, alledem ein ambitioniertes Atom- und Raketenprogramm entgegenzusetzen.

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