Medienkritik und Kriegspropaganda

Russland trägt die Schuld an den Kriegen des Westens
„Der Russe war’s“: Diese Floskel bezieht sich nicht nur vorschnell auf dubiose Giftmorde mit schwacher Indizienlage. Die Behauptung wird auch dort angebracht, wo die Fakten eindeutig dagegen sprechen – etwa bei der Frage, wer die Flüchtlingsbewegungen ausgelöst hat.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (23.9.)

Antikommunismus: McCarthy lässt grüßen
Nur Russland und China sollen Propaganda und Einmischung betreiben. Der Westen klärt lediglich auf
von Knut Mellenthin - junge Welt (22.9.)

Alle Brücken zu Russland sollen abgerissen werden: Auch der kulturelle Austausch
Das ZDF fragt, ob man „wegen Nawalny“ den Kulturaustausch mit Russland beenden solle. Derweil boykottiert Außenminister Maas ein deutsch-russisches Wissenschaftsprojekt.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (16.9.)

„Heute Show“ und „Extra 3“: Ganz vorne gegen Russen und LINKE
Die öffentlich-rechtlichen „Kabarettisten“ stellen die Definition ihrer Kunstform auf den Kopf: Anstatt den bizarren Umgang mit dem Fall Nawalny zu persiflieren, schirmen sie die Medienkampagne von Kritik ab und verstärken sie noch.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (14.9.)

Fall Nawalny: „Putins Gift, Putins Anschlag“
Die Berichterstattung zum Fall Nawalny ist extrem unseriös: Unschuldsvermutung? Logik? Gesunder Menschenverstand? All das erscheint überflüssig, wenn es um Meinungsmache gegen die russische Regierung geht. Die Berichte ergehen sich in abwegigen Spekulationen, sie sind teils gefährlich und kriegstreiberisch.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (3.9.)

Corona-Demo, Nawalny, Krieg und Frieden: Der unterirdische Zustand deutscher Medien
Eine nochmalige Verschärfung der Meinungsmache der vergangenen Jahre ist aktuell zu beobachten: Seit dem Ausrufen der „Corona-Pandemie“ stehen viele große deutsche Medien noch unseriöser an der Seite von Entscheidungsträgern.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (2.9.)

Die Jagd auf "Kreml-Kritiker" und Ex-Spione: Russlands "Sündenregister" im Faktencheck
Das Drama um Alexei Nawalny ist längst zum Politikum geworden. Moskau wird in Deutschland lauthals des versuchten Mordes am Oppositionellen beschuldigt. An seiner angeblichen Vergiftung sei die Handschrift des Kreml zu erkennen. Aber was ist die "Handschrift des Kreml"?
von Wladislaw Sankin - RT Deutsch (1.9.)

Große Gefühle für Nawalny – eisige Kälte für Assange
Die Aufmerksamkeit für den russischen Politiker Alexej Nawalny ist beachtlich. Der Fall ist Anlass für massive antirussische Meinungsmache – die Rolle des Moralapostels erscheint bei vielen westlichen Journalisten grotesk.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (24.8.)

Navalny wird nach Deutschland geflogen
Die deutschen Medien klammern die wichtigsten Fragen aus
von Thomas Röper - Anti-Spiegel (21.8.)

Die Medien und das falsche Bild von einem „guten Amerika“
Die einhellige Diffamierung von US-Präsident Donald Trump sowie die unhaltbare Darstellung der US-Demokraten als das „gute Amerika“ sind selektiv und verzerrend. Aus beiden Aspekten folgen große Irreführung und Orientierungslosigkeit bezüglich der USA.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (21.8.)

Deutsche Medien: oberflächlich, regierungshörig, kriegsgeil
Ein Nachtrag zu Bombern über dem KZ Dachau.
von Albrecht Müller - Nachdenkseiten (20.8.)

Corona-Demo: Polizei beharrt auf Teilnehmer-Zahl
Der Vorgang ist aber vor allem eine Medienaffäre. Viele Medien verzerren weiterhin.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (7.8.)

Corona-Demo: Widerspruch wird pauschal verteufelt
Die Berichterstattung vor und nach der Berliner Demo von Kritikern der Corona-Politik ist skandalös – auch wenn man der Demo selber inhaltlich distanziert gegenübersteht: Die Diffamierung als rechtsextrem und der Umgang mit absurden Teilnehmer-Zahlen ist höchst unseriös.
Von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (3.8.)

Nach herbeigelogener Irak-Invasion ist es naiv, US-Anschuldigungen gegen China Glauben zu schenken
Menschen, die den westlichen Behauptungen zum Iran, Syrien und Russland nicht trauen, glauben das antichinesische Narrativ des Westens, ohne es zu hinterfragen
von Caitlin Johnstone - RT Deutsch (28.7.)

Der neue Opfermythos
Medienberichte bagatellisieren die Verbrechen der Wehrmacht in Russland und konzentrieren sich auf die Leiden von Deutschen. Exklusivauszug aus „Wer hat uns 1945 befreit?“
von Ulrich Heyden - Rubikon (23.7.)

Auch die «New York Times» ist keine Referenz mehr
Ein US-amerikanischer Historiker zeigt auf, wie oft die NYT im Bereich US-Aussenpolitik Fehlinformationen aufgesessen ist.
von Christian Müller - Infosperber (22.7.)

Betrug bei den „Weißhelmen“ und Politik und Medien schweigen
Hatten die Weißhelme früher einen Stammplatz in der Berichterstattung, verschweigt man nun eisern die Dekonstruktion des Mythos.
von Jens Berger - Nachdenkseiten (22.7.)

Syrien: Die Manipulation durch die Medien geht weiter
Die Berichte zu den Parlamentswahlen in Syrien sind verkürzend und verzerrend.
von Tobias Riegel - Nachdenkseiten (20.7.)

„Cancel Culture“ – Intoleranz im Namen der Toleranz
In den USA ist „Cancel Culture“ bereits allgegenwärtig und auch in Deutschland machen sich bedenkliche Tendenzen bemerkbar. Eine Anti-Aufklärung, die Intoleranz im Namen der Toleranz pflegt, ein Volksgerichtshof der politischen Korrektheit.
von Jens Berger - Nachdenkseiten (16.7.)

„Die Redaktion verletzt damit journalistische Grundregeln“
Für Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer berichtet die Tagesschau über China nicht sachlich genug, zu einseitig, außerdem seien in Meldungen ein „denunziatorischer und anklagender Charakter“ zu erkennen.
Interview von Marcus Klöckner - Nachdenkseiten (10.7.)

Coronavirus: Verschwörung Macht Theorie
Mit dem Begriff der Verschwörungstheorie werden unausgesprochen die Grenzen des erlaubten Diskurses abgesteckt
von Claudia Lorenz - Telepolis (8.7.)

Tod von George Floyd: Hat die politische Korrektheit versagt?
Die jüngsten Vorfälle in den USA zeigen die Unzulänglichkeit des Systems der politischen Korrektheit und seiner Idee von Gerechtigkeit auf
von Ortwin Rosner - Telepolis (7.7.)